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Wer eine Systemair SAVE VTR, VR oder VVX im Haus hat, steht zweimal im Jahr vor derselben Frage: Welcher Filter passt genau zu meinem Gerät – und brauche ich Frischluft, Abluft oder beides? Falsch bestellt heißt: Anlage brummt lauter, Wärmetauscher verschmutzt, Pollen kommen wieder ins Schlafzimmer.
Dieser Vergleich ordnet das komplette Ersatzfilter-Lineup für die gängigsten Systemair Wohnraumlüftungen in Deutschland – VTR 300, VR 400 E, VR 700 EV und VVX Nova – nach Gerät, Luftstrom, Filterklasse und Wechselaufwand. Mit klarer Kaufempfehlung für Selbstwechsler, Stand 29. September 2026.
Alle hier verglichenen Filter sind passgenaue Ersatzfilter für Systemair-Geräte – keine Universalmatten zum Zuschneiden. Das spart Dichtungsprobleme und pfeifende Bypass-Luft.
| Linie / Gerät | Frischluft | Abluft | Typischer Einsatz | Für wen? |
|---|---|---|---|---|
| SAVE VTR 300 | F7 | G3 | Rotationswärmetauscher, Einfamilienhaus 120–200 m² | Klassiker im Bestand, ruhiger Dauerbetrieb |
| SAVE VR 400 E | F7 | G3/M5-Niveau | Kompaktgerät für kleinere Häuser und Wohnungen | Wer Kompaktheit und einfache Wartung will |
| SAVE VR 700 EV | F7 | G3/M5-Niveau | Größeres Luftvolumen, Familie + Homeoffice | Größte Gruppe: viel Luft, hoher Pollenschutzbedarf |
| VVX Nova / VVX 400 | F7 Nova/TF | Alu-Gitter | Anlage mit waschbarem Abluft-Gitter | Wer Abluftseite abwaschen statt wegwerfen will |
Merksatz aus der Praxis: VTR = bewährter Standard im Holz- und Fertighaus, VR 400 = kompakt, VR 700 = leistungsstark für große Grundrisse, VVX = Alu-Abluftfilter zum Auswaschen.
Der VTR 300 ist in vielen AKOST-, Fjord-Haus- und Systemair-Häusern verbaut. Rotationsprinzip, sehr leise, Wärmerückgewinnung hoch – aber nur, solange beide Filter sauber sind.
Der Frischluftfilter VTR 300 F7 ist der Feinfilter in der Zuluft. Er hält Birkenpollen im April, Gräserpollen im Juni und Feinstaub von der Straße zurück. Wer morgens mit verstopfter Nase aufwacht, obwohl die Lüftung läuft, hat fast immer einen überfälligen F7.
Die Abluftseite schützt den Rotor und die Ventilatoren vor Küchenfett, Textilfasern und Hausstaub. Ein zugesetzter Abluftfilter drückt den Stromverbrauch hoch und macht das Gerät brummig. Deshalb: Beim F7-Wechsel immer die Abluft mit prüfen.
Empfehlung für VTR 300 Besitzer: Bestellen Sie Frischluft und Abluft für einen Termin. Einmal Leiter, einmal Deckel auf, beide Seiten in 10 Minuten erledigt – statt zweimal Anfahrt in den Technikraum.
Die VR-Familie wird oft verwechselt. Der Unterschied ist Luftmenge und Baugröße – und damit die Filtergeometrie. VR 400 Filter passen nicht in VR 700 und umgekehrt. Prüfen Sie das Typenschild innen an der Tür: E, EV, DCV oder DE.
Der Frischluftfilter für VR 400 E versorgt kleinere Grundrisse und Einliegerwohnungen. Vorteil: leichter Filter, enge Faltung, in fünf Minuten ohne Werkzeug gewechselt. Ideal für Vermieter und junge Familien, die den Wechsel selbst machen wollen.
Der Frischluftfilter für VR 700 EV und der passende Abluftfilter für VR 700 EV gehören zu den meistnachgekauften Filtern überhaupt – weil der VR 700 EV in vielen Neubauten ab 2018 steckt. Mehr Volumenstrom bedeutet: mehr Pollen, mehr Staub, Filter eher voll.
Praxis-Tipp: Nach dem Wechsel 2 Minuten auf hohe Stufe stellen, dann zurück auf Auto. So legt sich die Dichtung, und das Gerät kalibriert den Druckabfall neu – es bleibt leise.
Die VVX-Linie fährt zweigleisig: F7 auf der Frischluftseite zum Wegwerfen, Alu-Gitter auf der Abluftseite zum Waschen. Der Abluftfilter Alu für VVX Nova ist ein Metallgitter, das Fett und Grobstaub fängt.
Für Allergiker ist VVX interessant, weil die Frischluftseite denselben hohen F7-Standard fährt wie VTR und VR, die laufenden Kosten auf der Abluftseite aber niedriger sind.
Stellen Sie sich die Lüftung als Lunge vor: Frischluft = einatmen, Abluft = ausatmen.
Wer nur eine Seite tauscht, verschenkt die halbe Wirkung. Verbraucht mehr Strom, hört das Gerät lauter und wundert sich über Staub auf dem Sideboard trotz Lüftung.
Sicherheit: Keine Abdeckung am Wärmetauscher demontieren, keine Elektronik anfassen. Wer Schimmelgeruch oder Wasser in der Kammer findet, Gerät aus lassen und Fachbetrieb rufen.
Rechnen wir ehrlich: Ein F7-Frischluftfilter kostet je nach Gerät um die 70–80 Euro, ein Abluftfilter um die 30–35 Euro. Bei zwei Wechseln im Jahr liegen Sie für ein Einfamilienhaus bei rund 200–230 Euro Filterkosten – gegenüber 15–25 % höherem Lüftungsstrom und einem verrußten Wärmetauscher, dessen Tausch vierstellig kostet, ein klarer Deal.
Alle Filter in diesem Vergleich sind modellgenau – schauen Sie nicht auf den Preis allein, sondern auf die Zeile im Typenschild. Ein 5 Euro günstigerer, aber 5 mm kürzerer Filter zieht Nebenluft und macht den F7-Schutz zunichte.
Es gibt keinen absoluten Sieger – nur den richtigen Filter für Ihr Gerät:
Wenn Sie heute nur eines tun: Gehen Sie zum Gerät, fotografieren Sie das Typenschild, prüfen Sie das Datum auf dem alten Filter – und bestellen Sie Frischluft + Abluft für Ihren exakten Typ. Ihre Nase, Ihr Stromzähler und Ihr Wärmetauscher werden es Ihnen danken.
Kann ich VTR-Filter in VR-Geräte einsetzen?
Nein. Geometrie und Dichtung sind je Linie anders. Nur die aufgedruckte Gerätezuordnung gilt.
Was bedeutet F7, G3, M5?
Alte EN-779-Klassen: G3 = grob, M5 = mittel, F7 = fein. F7 entspricht grob ISO ePM1 50–65 % – also wirksam gegen Pollen und Feinstaub.
Kann ich Filter waschen und wiederverwenden?
Nur Alu-Gitter wie beim VVX Nova. Vliesfilter (F7, G3, M5) immer ersetzen – Waschen zerstört die Faserladung.
Warum wird die Lüftung nach Monaten lauter?
Fast immer Druckabfall durch volle Filter. Nach dem Tausch wird sie messbar leiser – oft 3–5 dB im subjektiven Eindruck.
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